Through the organisation of German medical specialists, ultrasound training for nurses and midwives is being provided and medical camps set up in poor urban areas in Kenya. Overall, the project is working to improve the antenatal care delivered by midwives and nurses. 

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Deutsche Ärzte versorgen zusammen mit kenianischen Schwestern Frauen und Kinder in einer armen Gegend in Ost-Nairobi. Der Schwerpunkt liegt auf Vorsorge, Familienplanung, Schwangerschaftsvorsorge und Impfungen.

Das Projekt wurde als Modellklinik zusammen mit kenianischen Ärzten und Hebammen und Krankenschwestern entwickelt. Ziel ist einerseits die Ausbildung der kenianischen Partner und andererseits die qualifizierte Versorgung der Bevölkerung. Jeder Patient zahlt soviel er kann, das Projekt soll sich nach zwei Jahren selber tragen und in kenianische Hände übergehen. Die Renovierungsarbeiten in unseren Räumlichkeiten wurden am 1.3.17 begonnen, die Ambulanz hat im Laufe des April 2017 die Arbeit aufgenommen.

Deutsche Ärzte arbeiten ehrenamtlich, die Organisation übernimmt social-bag.com eV. Von kenianischer Seite wird die Organisation der Ambulanz übernommen, Ressourcen dafür stellt der Verein Reproductive Health Network, unser kenianischer Partner, zur Verfügung.

Die ärztliche Versorgung ist in Kenia staatlich geregelt und finanziert. Allerdings können sich viele Patienten den Weg zum Arzt nicht leisten, viele Ärzte und Krankenhäuser verlangen eine Gebühr und sofortige Bezahlung ihrer Leistungen. Das grenzt insbesondere Frauen von Vorsorgemedizin, Verhütung und Schwangerschaftsvorsorge aus. Die Zahl der Frauen, die an Geburt und Schwangerschaft sterben, gehören in Kenia mit 400/100.000 zu den höchsten der Welt (Vergleich: in Deutschland ist die Zahl 4/100.000). Gerade junge Frauen mit ungewollten Schwangerschaften leiden am meisten.

Hier wollen wir mit Ausbildung, finanzieller Unterstützung und praktischer Hilfe eingreifen und bieten der Bevölkerung frauen- und kinderärztliche Versorgung umsonst oder zu sehr günstigen Preisen.

Unsere Arbeit finanziert sich aus Geld- und Sachspenden von Privatpersonen, Stiftungen und Firmen.